Bevor ich gleich in den Bus nach Asuncion, Paraguay steige, also schnell noch ein kleiner Bericht.
In Tupiza angekommen gab es meine Unterkunft zu finden. Sehr leicht, da der Schweizer die gleiche hatte und eben schon Bescheid wusste... :)
Es gab also zur Abwechslung mal ein Hotel. Jawoll, so richtig mit Swimmingpool und Einzelbad. Herrlich, nachdem ich mir die Tage zuvor doch immer die Nase zuhalten musste, wenn es auch nur Richtung Toilette ging. Rein da also und der naechste Kulturschock: ein Fernseher!!! Meine Guete, ich hatte doch nun fast 2 Monate kein Fernsehprogramm und nun gab es auch noch auf einigen Kanaelen englische Filme mit spanischem Untertitel. Luxus!
Die Stadt selbst sehr klein, mit vielen Fruechten zum Verkauf und der Einladung des Ausruhens. Und das habe ich auch gemacht. Denn nach meiner Tour durch die Salar de Uyuni war ich doch ziemlich muede. Und immer noch recht salzig und staubig. Ja, hatte ich schon erwaehnt, dass ich ein Einzelbad hatte...!??? *g*
Fuer den naechsten Tag wurde dann die weitere Erkundung der Stadt anvisiert. Ich kann jetzt sagen, Tupiza kenne ich recht gut. :)
Weihnachten war gekommen und damit auch der "Triathlon". Was heisst: Frueh um 9 Uhr los mit den Mountainbikes. Raus zum "Entre Rios", dem Treffpunkt zweier Fluesse. Ein spektakulaerer Ausblick! Weiter mit dem Jeep (die gleiche Strecke zurueck, warum bitte sehr hab ich mich die letzten 1 1/2 Stunden durch die Hitze und Staub gequaelt!? *lol*) dann entlang gewundener Pfade zum Lunch-Spot. Wunderschoen. Familien der Umgebung treffen sich zum Ballspielen und Mittagessen, es gilt kleine Welpen aus dem Flussbett zu retten und ein super leckeres "Humita" zu essen. Wieder richtig gestaerkt dann gen Pferderitt, aber die Guten werden noch gefuettert. Nunja... Also mit dem Jeep durch die Stadt. Ich glaube ja, sie wollte uns nur verwirren und die Stadt groesser aussehen lassen... Natuerlich waren die Pferde irgendwann gesaettigt und es hiess, "la chica" rauf auf den Braunen. Da sass ich also. Und dachte mir einmal wieder, wie kann ich bloss. Nachdem ich doch in OL solch eine "wunderbare" Erfahrung mit dem Tier Pferd hatte... Los ging es aber. Und wie sollte es auch anders sein. Was macht mein Pferd (und kein Anderes), stolpert ueber sein rechtes Vorderbein. Und das nicht nur einmal. Nein, nein. Auf dem Rueckweg vom Inca-Canyon fliegt es dann beinah gemeinsam mit mir vorn ueber. Matthijs, mein hollaendischer "Leidensgenosse" (*g*), fand meinen Schrei noch Stunden spaeter grandios...
Dem Pferd einfluesternd, dass wir das schon gemeinsam schaffen, konnte ich tatsaechlich heil und gesund wieder auf meinen eigenen Beinen stehen. (Um den Braunen auf flachem Feld erneut stolpern zu sehen!!!)
Na, wie sagt man so schoen, man muss es mal gemacht haben... :)
Mit dem Jeep rauf ins "Valle de la Luna". Senkrecht erroierte Felsen, der pure Wahnsinn! Alles wieder ueber 4000m.
In Tupiza angekommen, zum Weihnachtsessen mit Matthijs und Bernadette aus Oesterreich verabredet, schnell ins Internetcafe, ueber Skype nach Hause telefonieren. Auch mit groesster Anstrengung konnte aber keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen... Schnell geduscht und rein in den Italiener.
Weihnachtsdinner: Griechischer Salat, Lasagne, Wasser und Caipirinha. Ja, ich habe mich ausgelebt fuer 5 Euro, denn wenn der Papa schon die Rechnung uebernimmt... *lol*
Danach dann auf die Plaza, wo ganz Tupiza gemeinsam mit Schultheaterspiel Weihnachten feierte.
Ja, und spaeter dann galt es Tschuess und Gute Nacht - Sagen.
Denn 4 Uhr frueh ging es mit dem Bus gen Grenze. Matthijs hatte das gleiche Ziel. Also ein bekanntes Gesicht in dieser verbotenen Stunde. Ja, den Wecker haette ich wirklich verdammen koennen!!!
Nunja, also mit dem Bus (so durchgeschuettelt wie wir nach den 2 1/2 Stunden waren ist nicht einmal der beste Cocktail!!!) gen Villazon und dort zu Fuss an die Bruecke, die Bolivien mit Argentinien verbindet. Es ging also rein in die bolivianische Ausreisestelle, Ausgangsstempel holen. Dann auf die argentinische Seite und Einreisestempel holen. Leicht. Fruechte durften wir auch mit reinbringen. Ja, ich mag die Zollbeamten!!! :)
Mit Bus nach Salta, wo ich ja schon war. 1. Weihnachtstagessen mit Matthijs (Pizza) und dort dann Abschied. Er rein in die Stadt und ich zurueck zum Bahnhof. Warten auf den Bus nach Resistencia. Nachtbus. 28 Stunden nach Abfahrt in Bolivien war ich dann auch da. Und wurde von Hitze empfangen. Schwueler Hitze noch dazu...
In der Information dann die Empfehlung des Hotel Luxor, ganz in der Naehe des Hauptplatzes. Und dort wurde erst einmal geduscht...........
(So, weiter wird spaeter geschrieben, also wahrscheinlich in Paraguay... Muss jetzt los!!!)