Studentenzeit

Saturday, February 17, 2007

Danach...

...so der Name meines nächsten Blogs. Der Blog über das aufregendste Kapitel meines bisherigen Lebens wird als solcher bestehen bleiben, aber irgendwie ist mir nach einem "Neuanfang".
Wo ihr ihn findet?

http://janachitralla2.blogspot.com/

Ich würde mich freuen, wenn ihr mich auch weiterhin begleitet. Wenn auch erst einmal nicht so weit weg. :)

Tuesday, January 23, 2007

Da bin ich wieder!

Angekommen. Nach rund 42 Stunden Reise (Sophia, dabei hab ich sooo lieb geguckt, aber Business Class wurde nix. Dafür durfte ich länger als geplant unterwegs sein. *g*) von Südamerika nach Darlingerode ist es geschafft. Ein Jahr vorbei. Und alles noch so vertraut. Als waere ich nur ein paar Tage weg gewesen...
Jetzt gab es noch das argentinische Nationalgetränk Fernet Branca mit Coca Cola und gleich muss ich ins Bett. Die Augen fallen mir zu und die Vorstellung der Waagerechten wird immer grossartiger! :)

Sunday, January 21, 2007

Es ist vorueber!

Ein ganzes Jahr ist nun also fast vorbei. Morgen Mittag hebt mein Flieger ab und ich mache mich auf Richtung Nordosten. Es fuehlt sich ganz merkwuerdig an in der Magengegend. Vorfreude und Wehmut, ein komisches Gemisch.
Es war aufregend, abwechslungsreich, voller toller Eindruecke und neuer Freunde. Viel dazugewonnenes Selbstvertrauen und Wissen. Eben rundherum ein voller Erfolg.
Jetzt geht es in mein Hostel, alles will gepackt werden. Und dann gehe ich aus. Wohin auch immer. Einfach raus. Meine letzte Nacht in Buenos Aires muss gefeiert werden. :)
Danke, dass ihr mich so treu begleitet habt auf meinem "year abroad"!!!

Tuesday, January 16, 2007

BA

Ich hab es also geschafft. Mein Ziel - Buenos Aires - erreicht. Und ich bin schon jetzt hellauf begeistert. Nach nur 5 Stunden. Erstens habe ich ein Ladegeraet fuer meine Kamera gefunden, zweitens kann ich demnach heute Nacht tolle Photos machen bei der Tango Show, die ich besuchen werde, drittens habe ich schon live Tango in den Strassen von Downtown gesehen und viertens werde ich morgen selbst Tangounterricht bekommen. Jawoll. Ausserdem ist die Stimmung hier unbeschreiblich. Herrlich. Rundherum. Eben genau das Richtige fuer mein Tangofieber und ueberhaupt...

Thursday, January 11, 2007

Wie man eben so wird...

... wenn man faul durch die Gegend laeuft, in die Nachbarstadt Rocha faehrt, weil einem doch etwas langweilig geworden ist in La Paloma (dieses Liegen am Strand muss geuebt werden!!!), dort noch beim Sitzen ins Schwitzen geraet und den Eltern erlaubt, ein Photo der webcam-Unterhaltung zu machen...
Aber da ja seit meiner Ankunft in San Ignacio (Argentinien) mein Kamera-Ladekabel (auf aeusserst mysterioese Weise!) verschollen ist, gibt es momentan keine digitalen Photos und auch keine Moeglichkeit, die schon geschossenen Bilder online zu stellen. Aus purer Verzweiflung also: Hier nun das webcam-Bild... *g*
Es soll genossen werden! ;)

Tuesday, January 09, 2007

Oh La Paloma blanca... :)

So, nun bin ich also endlich mal wieder im Atlantik baden gewesen und bin nun komplett salzig und voller Sand. Herrlich!!!
Heute angekommen (eben im klangvollen 'La Paloma'), gab es die erste Huerde, Unterkunft, zu ueberwinden. Kein leichtes Unterfangen, denn einfach alles war voll oder eben nur teure Doppelzimmer erhaeltlich. Jetzt hab ich immer noch das teuerste Zimmer meiner ganzen Reise (und bei weitem nicht das tollste), aber ich habe es durchgerechnet und es kommt alles noch hin. Also super. Und das Geniessen kann losgehen. Denn in Montevideo konnte ich glatt noch 3 englische Buecher ergattern und nun bin ich kraeftig am Lesen. Am Strand liegen, Fruechte in Massen, Eiscreme, Sonne, Buecher. Hach, das sind meine naechsten 5 Tage...
Kein Neid bitte. :)
Doch, das hab ich gerade wirklich noetig. Das ganze Rumreisen, einige Nachtfahrten, es schlaucht doch ziemlich und ich will ja nicht mit zu tiefen Augenringen zurueck kommen. *g*

Monday, January 08, 2007

Fast zu Ende

So, in nun also 2 Wochen geht mein Flieger von Buenos Aires aus. Aber noch wird genossen. Und das gerade in Uruguay. Mittlerweile bin ich in Montevideo angekommen und bin etwas geplaettet. Alles ist bereits wesentlich westlicher (die vielen auf der Strasse schlafenden Menschen [Massen] nicht zu vergessen, versteht sich!), die Autofahrer lassen mich freundlich winkend ueber die Strasse und ich muss beim Ueberqueren nicht mehr um mein Leben fuerchten, die Hautfarbe ist heller, das Land flacher und hellgruener UND die Temperaturen sind angenehmste 28-32 Grad. Ja, gepaart mit geringerer Luftfeuchtigkeit ist das der groesste Luxus, den ich mir hier leisten darf... :)
Soviel ist passiert seit meinem letzten Blogeintrag. Bevor ich aber bei Asuncion anfange gibt es die letzten 2 Tage:
Ich kam also in Concordia an, nach einer Nachtfahrt von Posadas. Genau zur richtigen Zeit. Denn eine Stunde spaeter gab es den Bus nach Salto, und damit eben Uruguay. Einen Stempel mehr im Pass ging es mit Informationen der netten Frau am Touristen-Stand Richtung Innenstadt. Zum Hotel Tia. Sachen abgelegt und in die Stadt. Nach einigem Hin-und Herlaufen durch die aeusserst ansprechende Innenstadt ging es aber eben zurueck ins Hotel. Denn eine Nacht ohne Schlaf (ich kann einfach nicht im Bus schlafen, so sehr ich es auch versuche...) zehrt. Also 3 Stunden Siesta, gepaart mit dem Wiederentdecken des TVs und dort gezeigtem englisch-sprachigem Fernsehprogramm. Ausgeruhter ging es wieder in die Stadt, weiter Sightseeing machen und raus zum Busterminal laufen. Um mir ein Ticket nach Montevideo zu besorgen. (Ja, eigentlich wollte ich ueber eine andere Route dort hin, aber es gibt nur 3 Busse pro Woche und das haette etwa 4 Tage "Verspaetung" fuer mich bedeutet, ne ne ne!) Mit diesem vorbei am Frucht-Verkauf. Grosseinkauf fuer einen Euro. So lob ich mir das!!! *g*
Mittlerweile wurde es schon dunkler und der Wunsch nach der Horizontalen wurde immer groesser. Recht frueh hiess es also, Abendspielfilm und Licht aus...
Am naechsten Morgen, schon wesentlich frischer (ich jedenfalls, die Temperaturen waren naemlich schon am Morgen ueber 30 Grad) auf mit dem Bus zum Terminal. Und rein in den Bus nach Montevideo. Und wer setzt sich neben mich? Ein Gaucho mit einer Alkoholfahne, die es mich uebel werden laesst. Ein nasses Gespraech will er auch anfangen und lehnt sich fuer meinen Geschmack VIEL zu weit zu mir herueber. Ekel, purer Ekel steigt in mir auf. Dem Fahrkartenkontrolleur werde ich noch ein Denkmal errichten, dass er mich gerettet hat, indem er den Herren auf eine leere Doppelbank verfrachtet hat. Also wirklich, auf all meinen Reisen ist mir so ein Typ zum Glueck noch nicht unterkommen. Wiederholung nicht erwuenscht.
In Montevideo dann das erste Problem. Unterkunft. Denn es ist Samstag und damit Hochreise-Saison fuer Argentinier und Uruguayañas. Und demnach alles besetzt. Und so lande ich letztlich in einem Hotel Richmond, das eindeutig ueber meinen Vorstellungen des finanziellen Budgets lag. Aber nun gut, eine Dusche mit abgetrennter Kabine, einmal nicht ueber dem Toilettensitz und fast freischwebend und halt eben nur fuer eine Nacht... Schon nicht schlecht! ;)
Geschlafen hab ich nicht so super, wahrscheinlich war es einfach zu sauber ueberall!? Mittlerweile bin ich in der Hospedaje del Centro unterkommen und habe meine Dusche nun neben dem Toilettensitz. Na, das ist doch schon etwas vertrauter... *lol*
Und mein erster Eindruck von der Innenstadt Montevideos ist sehr, sehr gut. Wirklich, unglaublich viele tolle Haeuser, sehr an die Kolonialzeit erinnernd. Und voll von Touristen-Polizei. Denn im Ciudad del Viaje (der schoenste und aelteste Teil der Stadt) wimmelt es nur so von Fluechtlingen und Armut ist an der Tagesordnung. Rest ist klar...
Heute, am Sonntag ist im Grunde alles geschlossen, die Stadt schlaeft, dieser Internet-Shop so etwas wie eine absolute Ausnahmeerscheinung.
So, nun geht es raus an die Sonne, mehr verschlafene Wochenendstimmung aufnehmen. Und Mate trinken...

Wednesday, December 27, 2006

Erstes Photo...

...aus Bolivien... Eine traditionell gekleidete Frau in der Naehe von Tupiza.

Eben ein kurzer Reise-Bericht

Bevor ich gleich in den Bus nach Asuncion, Paraguay steige, also schnell noch ein kleiner Bericht.
In Tupiza angekommen gab es meine Unterkunft zu finden. Sehr leicht, da der Schweizer die gleiche hatte und eben schon Bescheid wusste... :)
Es gab also zur Abwechslung mal ein Hotel. Jawoll, so richtig mit Swimmingpool und Einzelbad. Herrlich, nachdem ich mir die Tage zuvor doch immer die Nase zuhalten musste, wenn es auch nur Richtung Toilette ging. Rein da also und der naechste Kulturschock: ein Fernseher!!! Meine Guete, ich hatte doch nun fast 2 Monate kein Fernsehprogramm und nun gab es auch noch auf einigen Kanaelen englische Filme mit spanischem Untertitel. Luxus!
Die Stadt selbst sehr klein, mit vielen Fruechten zum Verkauf und der Einladung des Ausruhens. Und das habe ich auch gemacht. Denn nach meiner Tour durch die Salar de Uyuni war ich doch ziemlich muede. Und immer noch recht salzig und staubig. Ja, hatte ich schon erwaehnt, dass ich ein Einzelbad hatte...!??? *g*
Fuer den naechsten Tag wurde dann die weitere Erkundung der Stadt anvisiert. Ich kann jetzt sagen, Tupiza kenne ich recht gut. :)
Weihnachten war gekommen und damit auch der "Triathlon". Was heisst: Frueh um 9 Uhr los mit den Mountainbikes. Raus zum "Entre Rios", dem Treffpunkt zweier Fluesse. Ein spektakulaerer Ausblick! Weiter mit dem Jeep (die gleiche Strecke zurueck, warum bitte sehr hab ich mich die letzten 1 1/2 Stunden durch die Hitze und Staub gequaelt!? *lol*) dann entlang gewundener Pfade zum Lunch-Spot. Wunderschoen. Familien der Umgebung treffen sich zum Ballspielen und Mittagessen, es gilt kleine Welpen aus dem Flussbett zu retten und ein super leckeres "Humita" zu essen. Wieder richtig gestaerkt dann gen Pferderitt, aber die Guten werden noch gefuettert. Nunja... Also mit dem Jeep durch die Stadt. Ich glaube ja, sie wollte uns nur verwirren und die Stadt groesser aussehen lassen... Natuerlich waren die Pferde irgendwann gesaettigt und es hiess, "la chica" rauf auf den Braunen. Da sass ich also. Und dachte mir einmal wieder, wie kann ich bloss. Nachdem ich doch in OL solch eine "wunderbare" Erfahrung mit dem Tier Pferd hatte... Los ging es aber. Und wie sollte es auch anders sein. Was macht mein Pferd (und kein Anderes), stolpert ueber sein rechtes Vorderbein. Und das nicht nur einmal. Nein, nein. Auf dem Rueckweg vom Inca-Canyon fliegt es dann beinah gemeinsam mit mir vorn ueber. Matthijs, mein hollaendischer "Leidensgenosse" (*g*), fand meinen Schrei noch Stunden spaeter grandios...
Dem Pferd einfluesternd, dass wir das schon gemeinsam schaffen, konnte ich tatsaechlich heil und gesund wieder auf meinen eigenen Beinen stehen. (Um den Braunen auf flachem Feld erneut stolpern zu sehen!!!)
Na, wie sagt man so schoen, man muss es mal gemacht haben... :)
Mit dem Jeep rauf ins "Valle de la Luna". Senkrecht erroierte Felsen, der pure Wahnsinn! Alles wieder ueber 4000m.
In Tupiza angekommen, zum Weihnachtsessen mit Matthijs und Bernadette aus Oesterreich verabredet, schnell ins Internetcafe, ueber Skype nach Hause telefonieren. Auch mit groesster Anstrengung konnte aber keine rechte Weihnachtsstimmung aufkommen... Schnell geduscht und rein in den Italiener.
Weihnachtsdinner: Griechischer Salat, Lasagne, Wasser und Caipirinha. Ja, ich habe mich ausgelebt fuer 5 Euro, denn wenn der Papa schon die Rechnung uebernimmt... *lol*
Danach dann auf die Plaza, wo ganz Tupiza gemeinsam mit Schultheaterspiel Weihnachten feierte.
Ja, und spaeter dann galt es Tschuess und Gute Nacht - Sagen.
Denn 4 Uhr frueh ging es mit dem Bus gen Grenze. Matthijs hatte das gleiche Ziel. Also ein bekanntes Gesicht in dieser verbotenen Stunde. Ja, den Wecker haette ich wirklich verdammen koennen!!!
Nunja, also mit dem Bus (so durchgeschuettelt wie wir nach den 2 1/2 Stunden waren ist nicht einmal der beste Cocktail!!!) gen Villazon und dort zu Fuss an die Bruecke, die Bolivien mit Argentinien verbindet. Es ging also rein in die bolivianische Ausreisestelle, Ausgangsstempel holen. Dann auf die argentinische Seite und Einreisestempel holen. Leicht. Fruechte durften wir auch mit reinbringen. Ja, ich mag die Zollbeamten!!! :)
Mit Bus nach Salta, wo ich ja schon war. 1. Weihnachtstagessen mit Matthijs (Pizza) und dort dann Abschied. Er rein in die Stadt und ich zurueck zum Bahnhof. Warten auf den Bus nach Resistencia. Nachtbus. 28 Stunden nach Abfahrt in Bolivien war ich dann auch da. Und wurde von Hitze empfangen. Schwueler Hitze noch dazu...
In der Information dann die Empfehlung des Hotel Luxor, ganz in der Naehe des Hauptplatzes. Und dort wurde erst einmal geduscht...........
(So, weiter wird spaeter geschrieben, also wahrscheinlich in Paraguay... Muss jetzt los!!!)